Objektivkorrektur für das TTartisan 11mm/2.8 Fisheye

Die Tage erreichte mich eine Mail, in welcher der Absender nach meinen Erfahrungen mit dem TTartisan 11mm/2.8 Fisheye gefragt hatte, und zwar insbesondere was die Verzeichnungen angeht, welche das Objektiv als FishEye natürlich mit sich bringt.

Ich habe hier mal dreimal das selbe Foto, zunächst das komplett unbearbeitete Original aus der Kamera, einfach nur nach Lightroom importiert. Deutlich sieht man natürlich die “Suppenschüssel”, die das Objektiv aus dem eigentlich geraden Horizont macht.

Das zweite Bild zeigt die Version nach Objektivkorrektur; gut kann man die Ausirkungen der Objektivkorrektur erkennen, oben und unten entsteht ein “nutzloser Rand” und entsprechender Verlust aus den ursprünglichen Foto. Als Voreinstellung für die Objektivkorrektur nutze ich in Lightroom die für das “Samyang 8mm/f3.5 UMS Fisheye CS II”, da es für das Objektiv selbst keine gibt.

Natürlich verliert man einiges aus dem Foto und es hängt sicherlich vom Motiv und der Bildkomposition ab, als wie störend oder nachteilig dieser Verlust empfunden wird. Aber mittlerweile bietet Photoshop “generative fill” an… Also das zweite Bild mal eben schnell das Photoshop gezogen und dort die fehlende Fläche aufgefüllt. Das erste Ergebnis sieht dann aus wie folgt.

Meiner Meinung nach kann man damit arbeiten – das wird wieder nicht immer auf Anhieb gut funktionieren und für manche Anwendungsfälle (timelapse aus vielen Einzelbildern) vielleicht gar nicht brauchbar sein, aber für ein einzelnes Bild ist das sicherlich eine überlegenswerte Option.

Abgesehen davon noch ein Fazit zum Objektiv an sich: Ich bin immer noch angetan von der Haptik und der Qualität der Bilder. Das Objektiv hat in Lappland auch bei wirklich widrigen Verhältnissen gut funktioniert und ließ ich auch bei minus 30 (!) Grad noch gut bedienen und war normal leichtgänig. Also für mich immer noch eine klare Kaufempfehlung (für die Anwendungsfälle, die es für FishEyes gibt).

L‘Eroica 2023

Der offizielle Film der Eroica ist da😎

Es war anstrengend wie Sau, Gott war ich froh, dass ich doch nur 100er gefahren bin. Ein nur mittelmäßiger Trainingszustand und dafür über 30 Grad und kein Schatten weit und breit. Das wird kommendes Jahr wohl anders werden müssen…

Endlich wieder Lappland

Wir waren eine Woche in Lappland. Im Febuar. Bei bis zu minus 30 Grad… Es war einfach nur wunderschön.

Hier nur ein erstes Bild, mehr kommen später. Aber genau für diese Bilder habe ich mir das TTartisan 11mm/2.8 Fisheye gekauft – und sie hat mich nicht enttäuscht.

Note2self: in Lightroom funktionioniert die Objekttivkorrektur für das Samyang 8mm Fisheye MK II gut 😉

Objektivtests

Ich trenne mich gerade von einem guten Teil meiner Canon-Objektive, die ich bisher mit dem Sigma-Adapter an der Sony genutzt hatte. Dafür sind teilweise neue Objektive hier eingezogen… Das, was mir beim Fotografieren Spaß macht, hat sich sich in den letzten Jahren auch geändert. Ich will ein wenig mehr spielen und experementieren. Das erklärt dann auch teilweise die Auswahl der Objektive.

Sony EF 85mm/1.8

Wirklich schneller AF, wirkliches angenehmes Bokeh, gute Haptik. Kein Fehlkauf. Ersetzt das 85/1.8 von Canon, welches meine vermutlich meistgenutzte Festbrennweite war. Wird dann wohl auch absehbar mein Brot-und-Butter-Objektiv fürs Portraits werden.

Tinto, 85mm/1.8 bei ISO 16.000

Sigma 35mm/1.4 (für Canon)

Das 35er habe ich schon lange, gekauft als ich irgendwann mal zu viele coole Bilder mit 35mm gesehen hatte. Ist ein ziemlicher Trümmer, funktioniert an der Sony auch okok, nutze ich aber relativ wenig. Darf aber trotzdem erstmal bleiben. Die Qualität der Linse ist per se außer Frage.

Nochmal Tinto, 35mm/1.4 bei ISO 16.000

TTartisan 11mm/2.8 Fisheye

Eingezogen speziell für den nächsten Urlaub, weil mir dafür mein 17-28 nicht weitwinklig genug sein wird. Manuelle Linse, extrem gut verarbeitet, wirklich gute Abbildungsleistung. Je nach Motivwahl fällt der Fischaugeneffekt auch nicht sonderlich auf. Ein Stück weit kann man ihn sowieso mit Lightrrom korrigieren, wenn man mag. Wird vermutlich nur behutsam für Landschaften eingesetzt werden.

New Petzval 55 f/1.7 MKII Art Lens

Das Bokeh bzw. den Swirl-Effekt dieser sehr speziellen Linse muss man mögen, es passt auch wirklich nur für bestimmte Portraits oder Aufnahmen – der Einsatz will vorsichtig dosiert sein. Außerdem muss ich mal mit verschiedenen Blendenseinsätzen rumspielen. Aber auf jeden Fall ein besonderes Objektiv, eigentlich aber eher für verspielte und träumerische Portraits.

Im Königsforst, New Petzval 55 f/1.7 MKII Art Lens

Der Winter 22/23

Ich war ja der festen Überzeugung, dass der einzige Schnee, den ich diesen Winter zu sehen bekommen würde, der in Lappland sein wird – da geht es nämlich demnächst hin…

Aber im Moment liegt in eingen Ecken des Landes ja tatsächlich doch Schnee, u.a. eben auch in der Eifel, wo wir am Sonntag wandern waren. Das Wetter war so lala, nix mit blauem Himmel, eher ziemlich neblig und hinterher auch etwas nasskalt. Egal, war trotzdem schön.

Ich hatte mal wieder die Kamera mit auch ein paar Bilder gemacht. Wegen Schnee und Wetter waren sie eh fast monochrom, also sind es klassiche Schwarzweissfotos geworden…

Tuscany Trail

Ein Video zum Tuscany Trail war vor ein paar Jahren das erste, was ich jemals zum Thema Bikepacking und irgendwie auch Ultracycling gesehen habe. Das Video hat mich damals nachhaltig beeindruckt und mich irgendwie auch wieder aufs Rad gebracht. Seit heute kam man sich für die 2023er Ausgabe anmelden…

L’Eroica – das Video und Vorfreude…

Da ist es übrigens, das offizielle Video zur Eroica 2022…

Und weil es so schön ist, hier ein Ausblick auf 2023 😉

Valkenburg im Sommer und Gaiole im Herbst und wenn es irgendwie noch passen sollte, melde ich mich auch fürs Rheingau wieder an. Valkenburg und das Rheingau sind von hier nur maximal 2 Stunden entfernt, das passt also super.

Aber steht da für Gaiole echt 212km? Oha… 😉

L’Eroica – it was so nice, we did it twice

Und streng genommen gleich ein drittes Mal hinterher… Oli und ich haben im Oktober ’21 an der Eroica in Gaiole teilgenommen. 106km bei bestem Wetter durch die wunderschöne Toskana radeln, drumrum ein paar freie Tage mit lecker Essen und Vino – kann es schöner sein? Nö, und ergo kamen wir komplett geflasht aus Italien zurück! So begeistert, dass selbst Steffi beschlossen hat, teilnehmen zu wollen.

Da passt es auch gut, dass die Eroica seit 2021 auf 2 Tage aufgeteilt ist: am Samstag starten die beiden langen Strecken (also 205km und 135km), am Sonntag dann die drei anderen Strecken zwischen 106km und 45km. Der Plan war also relativ schnell klar: Oli und ich fahren am Samstag die 135er und ich dann am Sonntag nochmal die 45er mit Steffi.

Und so haben wir es dann auch gemacht… Wie man an Komoot sieht, stimmen die km-Angaben nicht so 100%, aber auf die absolut genauen km oder die Zeit kommt es bei diesem Event eh nicht an!

Coronabedingt lief dieses Jahr sportlich bei mir nicht wahnsinng viel, also war die Tour am Samsag direkt mal die längste Tour des Jahres. In Kombination mit dem Sonntag dann ein für dieses Jahr strammes Programm mit rund 176 km und etwas unter 3.000 Höhenmetern. Umso mehr war ich froh, ohne Blessuren, Pannen oder krassem Muskelkater durchgekommen zu sein. Gibt es eine Wiederholung? Na klar!

L’Eroica – jetzt mal in Deutschland

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, bei der Eroica im Rheingau mitzufahren, weil Oli und ich an dem Wochenende noch dachten, in Dänemark unterwegs zu sein. Also war das Thema Eroica in Deutschland abgehakt und in Vergessenheit geraten.

Oli ist aber unterwegs krank geworden, so dass wir schon Mittwoch Abend heimkamen. So hatte ich auf einmal ein freies Wochenende zur Verfügung und irgendwie fiel mir Donnerstag beim Frühstück ein, dass doch am Wochenende diese Eroica beim Baron Knyphausen auf dem Weingut sei…

Gegoogelt, auf dem Weingut angerufen, dort die Mail-Adresse von Silke von der Eventagentur bekommen, die vor Ort die Eroica veranstaltet, sie angeschrieben und zack, kaum eine halbe Stunde später, war ich für die 80km-Runde angemeldet 😉 Dazu dann schnell noch beim Campingplatz im Nachbarort angerufen, um einen Zeltplatz zu orgnisieren und schon war der Plan fürs Wochenende fertig.

Die Strecke ist ganz anders als in Italien. Eigentlich eh klar, aber den feinen Schotter wie auf den Strade Bianche haben wir nunmal nicht. Es war zwischendurch echt grober Waldweg und die Abfahrten waren auch nicht superschön zu fahren aber trotzdem ist es ein liebevoll oragnisiertes Event, zu dem ich gerne wiederkommen werde.

Das mein Rad das mit den schmalen Reifen mitgemacht hat, hat mich schon verwundert, eigentlich wäre ich da teilweise am liebsten mit einem MTB unterwegs gewesen…